Die sogenannten "Feenkamine" Kappadokiens bestehen aus Bimstuffablagerungen des nahen Vulkans Ercyies. Diese Ablagerungen sind sehr weich und werden daher durch Wasser und Wind leicht abgetragen.
Das helle Tuffgestein wird von weit härteren Basaltgestein überlagert, das der Erosion mehr Widerstand entgegensetzen und auch den direkt darunter befindlichen Bimstuff vor rascher Abtragung schützt.
Es entstehen die für Kappadokien so charakteristischen, teilweise überaus bizzar anumutenden "Feenkamine".
Der weiche Bimstuff setzt Wind und Wasser kaum Widerstand entgegen
und wird rasch abgetragen - hier eine Aufnahme während einer
Ballonfahrt durch das "Liebestal" bei Göreme
Bild : Jens Naumann / Weimar
Exemplarische "Feenkamin" - Bildung im Tuff durch darüber lagerndes,
hartes Basaltgestein, das den Tuff vor weiterer Abtragung schützt.